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Der Judasbrief - Herbstzyklus - Teil 4

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Exkurs zum Propheten Amos

Inhaltsverzeichnis

Wiederholung und Begriffserläuterungen
01. Kurze Wiederholung: Herbstzyklus Teile 1-4

Der Prophet Amos

 5. Was macht Amos in Tekoa? - Amos 1, 1 - 3

Die Gerichtsurteile mit Beweisgründen

 6. Damaskus 1, 3 - 5
 7. Gasa  1, 6 - 8
 8. Tyrus 1, 9 - 10
09. Edom 1, 11-12
10. Ammon 1, 13 - 15
11. Moab 2, 1- 3
12. Juda    2, 4 - 5
13. Israel 2. 6 - 7

Kommentar zum Judasbrief - Teil 5e-2

Amos 2, 6 - 7 Israel

Exkurs über Amos - Teil  9

Der Prophet Amos - Abschnitt 9

8. Israel – Thyatira:  Amos 2, 6 - 7

So spricht der  Herr: Wegen drei Freveltaten von Israel und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen: Weil sie den Gerechten für Geld und den Dürftigen um ein Paar Schuhe verkaufen; sie, die danach lechzen, den Staub der Erde auf dem Haupte der Armen zu sehen, und den Weg der Sanftmütigen krümmen; und ein Mann und sein Vater gehen zu derselben Dirne, um meinen heiligen Namen zu entweihen.

Der letzte Satz in Vers 7 lieferte den entscheidenen Hinweis darauf, dass der Abschnitt Amos 1,3 bis 2,7 sich auf die Offenbarung bezieht: Und ein Mann und sein Vater gehen zu derselben Dirne, um meinen heiligen Namen zu entweihen. Der Mann steht für einen beliebigen Katholiken, sein Vater aber wird als der amtierende Papa, besser als Papst bekannt, identifiziert. Beide gehen zur selben Dirne. Das kann und muss sowohl wörtlich als auch im übertragenem Sinne verstanden werden. Die Dirne ist ein junges Mädchen, die sich der Hurerei hingibt, sie empfängt sowohl den Mann als auch den Vater, beide gehen zu ihr ein. Das wäre die wörtliche Bedeutung der Aussage. Die Kurzfassung der Bibel wird gestützt von den vielen bekanntgewordenen Skandalen der letzten Jahrzehnte.

Auf der bildlichen Ebene teil uns Gott mit, dass beide, der Mann und der Vater, zur katholischen Maria beten, und auch das nennt Gott Hurerei. Es gibt nur einen Mittler zwischen Gott und den Menschen und das ist Jesus Christus. Tote im Gebet anzurufen nützt nichts, auch nicht zur toten Maria. Sie bleibt so lange im Totenreich, bis Christus sie mit allen anderen Christen auferweckt. Und noch eines:  Maria kann die Gebete gar nicht hören, sie wäre ja dann wie Gott und omnipräsent, daher fragen wir uns: Wer ist die katholische Maria? Weil es nur einen wahren Gott gibt, kann es sich bei der katholischen Maria nur um einen wahrscheinlich sogar mehrere Dämonen handeln. Daher, Finger weg vom Beten zur Maria.

Die Hurer frönen nicht nur der sexuellen Lust, sie haben auch Gefallen, ja, lechzen sogar danach, den Staub auf dem Kopf der Armen zu sehen. Das klingt wie die Verpflichtung 2030, besser bekannt als Agenda 2030. Ja, ja, die Reichen haben sich verpflichtet, bis 2030 die Armen so arm zu machen, dass diese „nur“ glücklich sind. Wie pervers ist solches Ansinnen und wie viel perverser, dies als Verpflichtung den Menschen mit Gewalt aufzuzwingen.  

Das war aber noch nicht alles. Oben haben wir nur die ersten zwei Verse wiedergegeben und nach unserer Erkenntnis interpretiert, aber Gottes Urteilsbegründung über Thyatira erstreckt sich bis zum Ende des Kapitels. Aber auch damit nicht genug, die Reden Gottes werden in Kapitel 3 fortgesetzt und erstrecken sich bis zum bitteren Ende des Buches. Wir setzen hier einen dicken Punkt. Wir müssen ihn setzen,  denn es ist uns, den Autoren, schwer geworden, eine Last, dies alles zu beschreiben. Zwei Tage waren wir krank und wir haben uns immer noch nicht erholt. Langsam fangen wir an zu verstehen, was es heißt, ein Amos zu sein.

Berlin, den 23.02. 2023  
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