Interpretation der Figur Simsons aus Richter 14, der als ein Vorbild auf den Messias verstanden werden muss. - Simson Project

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Interpretation der Figur Simsons aus Richter 14, der als ein Vorbild auf den Messias verstanden werden muss.

Konstruktion
Simsons Verlobungszeit.
Es ist nicht die Hochzeit.


Vorgeschichte

Noch bevor unser Protagonist geboren wird, geschieht wundersames. Seine Mutter war damals auf dem Feld, als sich ihr plötzlich ein Fremder näherte. Er sprach sie unvermittelt an und sagte: Sieh doch, du bist unfruchtbar und gebierst nicht; aber du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. Und nun hüte dich doch und trinke weder Wein noch starkes Getränk, und iß nichts Unreines! Denn siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären; und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen, denn ein Nasir Gottes wird der Knabe sein von Mutterleibe an; und er wird anfangen, Israel aus der Hand der Philister zu retten.

Die Frau eilte schnurstracks nach Hause und erzählte ihrem Gatten, dass sich ihr ein Mann auf dem Feld genähert hatte. Sie beschrieb sein Aussehen wie das Aussehen eines Engels und das es zum Fürchten wäre.  Sie hatte ihn nicht gefragt, woher er sei; wohl auch deshalb nicht, weil er sich nicht der Frau namentlich vorgestellt hatte.

Was die Frau ihrem Mann dann erzählt, muss auch Manoh erstaunt haben. Der Bote kündigt ihre baldige Schwangerschaft an. Ein Sohn soll es werden! Was für eine Nachricht; und  der Fremde hatte es ihr gleich zweimal gesagt, als wenn er ahnte, dass sie ihm nicht so recht glauben wolle. Zweimal: Du wirst schwanger werden.  

Die Frau lebt in den nächsten Monaten abstinent, sie enthält sich von Wein und starkem Getränk, in freudiger Erregung über das, was mit ihr geschieht.

Für die Geschichte Simsons und der treffenden Interpretation ist es außerordentlich wichtig, dass der Bote Gottes sagte: Dein Sohn wird ein gottgeweihter sein, von Mutterleib an. Die Mutter fügte die bedeutsame Ergänzung hinzu: bis zum Tage seines Todes. Simson! Ein Nasir von Geburt bis zum Tod.

Was ist aber ein Nasir oder auch Nasiräer?
Nun, das ist ein Mensch, ob männlich oder weiblich, der sich vollständig dem Herrn hingibt. Das hebräische Wort lautet נזיר - Nasir- und bedeutet:

  1. sich trennen und/oder getrennt werden;
  2. absondern: sich absondern  oder Absonderung durch Gott;
  3. ein Nasir soll anders sein;  

Wie sieht das Anderssein aus? Auch darüber gibt uns das hebräische Wort Auskunft. Ein Nasir ist:

  • ein Gesegneter;
  • ein Prinz;
  • in seiner Stellung zu Gott nicht frei;
  • verbunden mit dem Herrn, durch eigene und freie Entscheidung;

Außerdem: Ein Nasir soll sich sein Haar nicht abschneiden lassen. Lange Haare bilden das sichtbare Zeichen eines von Gott abhängig gelebten Lebens ab und deuten damit auf eine Schönheit und Herrlichkeit, wie sie an Frauen bewundert werden kann. So auch beim Nasir. In seinem Denken, in seinen Motiven und in seinen Handlungen, alles überlässt er dem guten Gott. Das Gleiche sehen wir bei einer verheirateten Frau, die ihren Mann liebt. Als Frau überlässt sie die Führung dem Mann. Die Mitarbeit der Frau ist nicht ausgeschlossen, ihre Mitarbeit ist dringend erforderlich. Simson lebt das Vorbild, den weiblichen Aspekt, in der Beziehung zu Gott. Das wird durch Simsons Haare gesehen.
Aber: Weil es für einen Mann eine Unehre ist langes Haar zu tragen, deutet es auch auf den entgegengesetzten Aspekt hin, dem der Schande. Um welche Art der Schande es hier geht, werden wir an geeigneter Stelle noch sehen. Eines wird jetzt bereits deutlich: Beides, Herrlichkeit und Schande, werden auf Simson konzentriert.  

Die langen Haare bergen noch ein Geheimnis. Es scheint sowohl für Christen, als auch für Juden gleichermaßen zu gelten: Sie erkennen in Simson nicht den Messias, denn er kommt verschleiert daher. Sagt Prof. Paulus nicht: Das Haar ist der Frau anstatt eines Schleiers gegeben worden? Das lange Haar gleichsam ein Symbol für Verschleierung. Simsons Erzählung ist eine verschlungene Rede und zwar in allen Details. Es ist die Allegorie des "Ewig-Seienden".

Enthüllung

Es folgt nun die eigentliche Interpretation. Die Schlussfolgerungen, die ich nun vornehme, ergeben sich aus dem Skript: Das dritte Bild. Du findest es im Menü "Skripte". Es werden dort zwar einige Dinge wiederholt, des Zusammenhangs wegen, aber viele andere erstaunliche Puzzle-Teile werden erstmalig beschrieben.

Das 14. Kapitel des Richterbuches kann in drei Abschnitte eingeteilt werden:

  1. Abschnitt: Verse 1-3
  2. Abschnitt: Verse 4-19
  3. Abschnitt: Vers 20

1. Abschnitt - Verse 1-3

Der Sohn Gottes verlässt das Vaterhaus und kommt auf die Erde. Ein gewaltiges Unglück ist geschehen: der Sündenfall. Simson besucht den Ort des Dramas: Timnath! Dort erblickt er ein Mädchen und ist entzückt von ihr . Timnath, wir erinnern uns, bedeutet Teil der Sonne, und die Wortwurzel "abwiegen", d.h., die Waage des Rechts wird von IHM in Timnath ins Gleichgewicht gebracht; deshalb ist unser Held gekommen. Was bedeutet "Teil der Sonne" in diesem Kapitel? Welcher Teil der Sonne ist es? In Vers 18 wird nicht das hebräische Wort Shemesh, Sonne, verwendet, sondern Cheres; es bedeutet: aussenden von Sonnenstrahlen.
Worin bestand der Sündenfall? Die Philister, hier Unbeschnittenen genannt, sind vor allem die Juden. (Siehe Jeremia 9, 25 ... denn alle Nationen sind unbeschnitten, und das ganze Haus Israel ist unbeschnittenen Herzens) Sie haben den Messias Jeshua abgelehnt. Er liebt sie dennoch.  

Jetzt kommt der Hammer: Die Verwendung des Wortes Cheres ist ein endzeitlicher Hinweis. Während des Sonnenuntergangs, den letzten Strahlen, wird das Simson-Rätsel gelöst sein.
Aber ich greife voraus, ich bin zu schnell. Lasst uns schrittweise weitergehen und sehen, was nun geschieht. Nachdem Simson von der Philisterin sichtlich erregt ist, kehrt er ins Vaterhaus zurück. In den Versen 2 und 3 lauschen wir. Gottheiten reden miteinander, wir hören ein Dialog Ihrer Majestäten. Der Sohn berichtet seinem Vater und seiner Mutter: Ich habe in Timnath - während der letzten Strahlen der Sonne- ein Mädchen gesehen, von den Töchtern der Philister - von den umher Wandernden -, - während des Grollens der Donner-; und nun, nehmt mir dieses Mädchen zur Frau.

Vater und Mutter sprechen nun zu Simson, sie führen kein Streitgespräch, sondern, es sind Verlautbarungen Ihrer Majestäten. Als erstes wird eine rhetorische Frage gestellt: Ist unter den Töchtern deiner Brüder und unter meinem ganzen Volk kein Weib, dass du hingehest, ein Weib zu nehmen von den Philistern, den Unbeschnittenen? Die Antwort muss lauten: Nein! Und warum nicht? Weil die Gemeinde Jesu zu diesem Zeitpunkt als entrückt zu sehen ist. Sie wurde im Bruchteil einer Sekunde von der Erde weggenommen und von Jesus in den Himmel geholt. Das ist die himmlische Braut. Die Braut Jesu besteht aus allen wiedergeborenen Gläubigen, aus allen Völkern. Die Juden zuerst und auch die Griechen, sagt Prof. Paulus.

Die ersten drei Verse eignen sich gut, um ein Muster in der Bibel zu erklären. Ein Muster ist eine Vorlage. Nach dieser Vorlage laufen Ereignisse in ähnlicher Weise ab. Die Philisterin steht stellvertretend für alle, das heißt:

  1. für jeden Menschen;
  2. für jede Nation;
  3. besonders für die Juden, denn sie sind: Vorlage, Muster, Modell, Ornament und Plan.

Die Waage des Rechts im Gleichgewicht
Jesus hat einen Plan. Für jeden Menschen möchte er in der Gegenwart seines himmlischen Vaters sagen können: Dieser Mensch ist aufrichtig in meinen Augen. Wann kann Jesus das sagen? Nachdem er dir irgendwo begegnet ist, er in dein Leben eintreten durfte und du seit diesem Zeitpunkt eine vertrauensvolle Beziehung zu ihm hast.

Jesus sieht dich, wie er die Philisterin gesehen hat. Er weiß alles über dich, kennt deine innersten Gefühle, Gedanken und Sehnsüchte. Das hebräische Wort für sehen lautet "raah" und hat viele Übersetzungsmöglichkeiten. Eine Bedeutung möchte herausgreifen, sie lautet: sich einander sehen, ansehen. Sich in die Augen sehen kann man nur, wenn alles gut ist, die Gründe für die Beziehungstörungen beseitigt und alle Unstimmigkeiten aus der Welt geschafft wurden. Ob Verletzungen oder Beleidigungen, ob harte Worte oder andere Schuld, alles muss unter vier Augen geordnet werden. Anschließend kann man sich reinen Herzens in die Augen sehen. Alles ist im Lot.
Ist dir Jesus noch nicht begegnet, dann lies die Bibel und nur die Bibel. Fange auf der ersten Seite an, denn bereits im ersten Buch des Mose wird von Jesus erzählt. Jesus garantiert: Wer mich sucht, wird mich finden. Durch die Bibel redet er mit dir und du darfst zu ihm reden und das bedeutet beten. Auf diese Weise kommt alles in Lot.

Ebenso gilt das für die Völker. Gott möchte auch ihnen vergeben und heilen. Wie viel Unrecht haben die Völker einander angetan und die Dinge sind nicht geordnet worden. Wie viele Wunden sind bis heute nicht verheilt. Auch in diese Angelegenheiten wird der Messias einmal zufriedenstellend ordnen. Dann werden auch die bi- und multilateralen Beziehungen der Völker im Lot sein.

Wer ist nun im Text von Richter 14 die junge Philisterin? Das sind die zurückgebliebenen Juden nach der Entrückung. Ein bitteres Gefühl kommt hoch, ein Schrecken erhascht sie. Die Zurückgeblieben sind erstarrt. (Lies das Skript: Daniel 10). Die letzten sieben Jahre beginnen bald und zwar dann, wenn den Juden das Rätsel Simsons ein letztes Mal durch die 144 000 zur Auflösung vorgelegt wird.

Zurück zum Dialog. Simson antwortet seinem Vater: Diese nimm mir, denn sie ist recht (jaschar, das bedeutet aufrichtig, gerecht) in meinen Augen. Die Philisterin ist in den Augen Simsons aufrichtig und gerecht. (Lies das Skript: Das Buch Jaschar). Das Mädchen symbolisiert das Kebsweib, welches wir später in Richter 19 wiederfinden.

Zusammenfassung:
  1. Ein großes Drama ereignete sich, die Ablehnung des Messias.
  2. Simson geht dennoch nach Timnath. Er "verliebt" sich. Die Philisterin ist noch ruhelos und rastlos in der Welt.
  3. Die Rückkehr Simsons ins Vaterhaus und der Dialog innerhalb der Gottheit; Ergebnis: es gibt auf der Erde keine Töchter mehr aus dem Volk des Vaters, weil alle Töchter in der Burg von Susan sind; weiblicher Aspekt der Gläubigen.
  4. Simson erklärt die Philisterin für aufrichtig und gerecht. Es sind die letzten Worte Simsons im Haus des Vaters. Nun schreitet der Sohn zur Tat.


2. Abschnitt - Verse 4-19
Nun folgt eine Rückschau auf Ereignisse, welche vor 2000 Jahren abgelaufen sind und sich in ähnlicher Weise wiederholen, in der letzten "Jahrwoche". (Daniel 9 Vers 24; eine Woche repräsentiert sieben Jahre.)

Jesus, damals 12 Jahre alt, sucht eine Gelegenheit, um mit den religiösen Führern ins Gespräch zu kommen. Es war damals ihre erste Chance, um den Messias kennenzulernen, bald kommt die dritte und letzte, um das Rätsel Simsons zu lösen. Wann hatte Israel die zweite Chance? Es war, und ist noch, unserer Zeitalter. Die Zeit der Kirche Jesu. Am Ende von 2000 Jahren werden viele Juden Jesus als ihren Messias angenommen haben.

Wer  sind die Philister?
Ihre Herrschaft deutet auf Verschiedenes. Zum einen auf die Unbeschnittenen an Herz und Ohren. Das sind vor allem die religiösen Führer, aber auch die Masse des Volkes. Zum anderen sind die Philister ein Hinweis auf das Römische Reich, das bald wieder aufsteht. Es repräsentiert die Völker der Welt. Das Land Kanaan dient hier als Symbol für die gesamte Erde, denn die größere Anzahl der Juden lebt in der Diaspora und dort wo sie leben, vor allem in Europa und Amerika, wirkt das römische Recht, zumindest in Teilen, bis hin in unsere Zeit.

Zu dritt auf dem Weg nach Timnath hinab
Simson wandert mit Vater und Mutter nach Timnath. Das bedeutet: Gott der Vater und der Heilige Geist (der mütterliche Aspekt der Gottheit) besuchen die Philisterin, das sind die zerstreuten Juden.

Anmerkung: Das hebräische Wort "Echad" bezeichnet eine zusammengesetzte Einheit.

Die DREI - Echad - Vater, Mutter und Sohn,  kommen zu den Weinbergen. Sie symbolisieren:

  1. die Versammlungsorte der Juden, ihre Synagogen,
  2. Tempelbezirke (sowohl der himmlische als auch die irdischen -inklusive der Tempel der Götzen-),
  3. die Lust und die Freuden dieser Erde, Befriedung der Lüste;
  4. persönlich für jeden Einzelnen.

Überall dort halten sich für den jungen Simson die großen Löwen auf. Im Text brüllt eben nicht nur ein Löwe, sondern viele Löwen. Das hebräische Wort "Arie" für Löwe , steht hier im Plural, "Arajot", ergo, viele Löwen. Viele große Löwen haben dem Jungen entgegengebrüllt. Die großen Löwen, Arajot, gegen den einen jungen Löwen, "Kephir";  ein junger Löwe, das ist Simson. Es ist der schwierigste Textteil des gesamten Kapitels, weil sehr vielschichtig.

Jetzt die Prophetie Simsons auf Jesus gedeutet
Simson ist etwa 12 Jahre alt. Sein Alter ergibt sich aus dem Puzzle, dass ich beschreibe im Skript: "Das dritte Bild".
Der Weg nach Timnath deutet auf die Zeit seines Erwachsenwerdens hin. Es ist Simsons Zeit der Sturm- und Drangsal. Er durchlebte, wie auch wir, die Zeit der Pubertät. Es wird im Text mit höchster Ästhetik verschleiert, sodass ich es nicht anders wiederzugeben vermag, als nur in Form eines Gedichtes. Dass dieses Thema in der Endzeit sehr wichtig wird sehen wir bereits heute. Auf dem Gebiet der Sexualität läuft fast alles schief.
Fleischliche Hurerei und geistliche Unzucht stehen in einem engen Zusammenhang.

Bis heute werfen die Juden der Mutter Jesu Hurerei vor; und erklären Jeshua für einen Bastard. Das wird prophetisch in Richter 11 bereits gesagt: Und Jephta, der Gileaditer, war ein tapferer Held; er war aber der Sohn einer Hure, und Gilead hatte Jephta gezeugt. (Siehe das Skript "Jephta")

Der Messias war rein. Auch auf sexuellem Gebiet hatte er niemals gesündigt, weder den Begierden noch Lüsten nachgegeben. Das beschreibt Petrus folgendermaßen:  Da nun Christus (für uns) im Fleische gelitten hat, so waffnet auch ihr euch mit demselben Sinn; denn wer im Fleisch gelitten hat, ruht von der Sünde, um die noch übrige Zeit, im Fleisch, nicht mehr den Lüsten der Menschen, sondern dem Willen Gottes zu leben.
Das griechische Wort "pas-cho, welches mit "gelitten" übersetzt wurde, beschreibt das Erleiden als ein aufsehenerregendes Gefühl, als eine Empfindung, die einer Sensation gleich kommt.
Jeshua hatte die Wirkung dieser Gefühle erfahren. Wie ist er damit umgegangen? Die Antwort findet sich im nachfolgendem Gedicht.


-.-

  Ein tapferer Held

Nicht Löwe und nicht Geist
haben Simson je bereist?
Seht! Schon immer sind
Vater, Mutter taub und blind
weil  ihr Kind
in jener Zeit  allein sich wiederfind.

Schnaubend, gierend nach den Kleinen
die danach mit manchem Weinen,
auch mit Zorn und Wut,
suchen, um zu zügeln ihre Glut.

Von dem Brüllen ganz erregt
doch nicht die Hand an sich gelegt,
so den  Löwen in der Luft zerlegt.
Und danach sich still und  leise fortbewegt.

Das tat der kleine Held und hat zerrissen,
den, der alle anderen zerreißt,
und hatte gar nichts in der Hand,
deshalb der Starke bald verschwand.

Hier wird reinlich aufklärt,
was die Postmoderne hat verkehrt,
die  unsere  Jungen nur belogen.
Folglich viele: sich mit sich selbst betrogen.

So wie er im Fleische hat gelitten
will er  helfen, wenn wir  Bitten.
zu verändern uns´re Sitten,
um Licht zu sein in Mitten

in Mitten einer dunklen Welt.  
© Copyright
-.-


Die Löwen im Tempelbezirk
Aber es gibt noch viele andere große Löwen, die Pharisäer und Schriftgelehrten in Israel. Der Zwölfjährige sitzt mit den großen Löwen zusammen und stellt ihnen viele Fragen. Im Evangelium von Lukas heißt es: Und als er zwölf Jahre alt war und sie nach Jerusalem hinaufgingen, nach der Gewohnheit des Festes, und die Tage vollendet hatten, blieb bei ihrer Rückkehr der Knabe Jesus in Jerusalem zurück; und seine Eltern wussten es nicht. Da sie aber meinten, er sei unter den Verwandten und Bekannten; und als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn. Und es geschah, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel, wie er inmitten der Lehrer (das sind die großen Löwen) saß und ihnen zuhörte und sie befragte. Alle aber, die ihn hörten, gerieten außer sich über sein Verständnis und seine Antworten.
In Lukas 2 dürften die großen Löwen freundlich geknurrt haben, denn der zwölfjährige Jesus hatte die Großen freundlich befragt und ihnen respektvoll geantwortet. Es heißt von dem zwölfjährigem Knaben: und er war ihnen (seinen Eltern) untertan. Jesus war bereits als Junge ein leuchtendes Vorbild für seine Altersgenossen. Die Eltern konnten es täglich erleben und auch die Nachbarn.

Die Gelehrten werden nicht weniger gestaunt haben.

Von dieser Zeit an fragen sich die Menschen und vor allem die Juden: Wer ist dieser Mensch? Das Rätsel begann mit seinem ersten Besuch Jerusalems. Im Tempel, der symbolisch auch für einen Weinberg steht, wurden die großen Löwen, Arajot, vom kleinen Löwen, Kephir, zerrissen. Was bedeutet "zerreißen"? Das hebräische Wort שסע bedeutet zerspalten, rügen, tadeln, Vorwürfe machen. Es ist zweifelhaft, dass Jesus die Großen getadelt hat. Aber durch seine Fragen und Antworten wird er sie sehr wohl in Gruppen gespaltet haben. Ihre falschen Vorstellungen über den Messias gehören genauso dazu, wie ihre Überlieferungen der Mischna.

Das Rätsel wurde noch nicht gelöst
Weil Simson auch der tote Löwe ist, deutet der tote Löwe auch auf Jeshua. Sein Tod ist mysteriös und besonders. Was ist das für ein Tod? Es ist der Tod, der aus der Ignoranz herrührt. Seit 2000 Jahren ist Jesus für die Juden tot. Direkt nach der Auferstehung ließen die Schriftgelehrten folgendes Gerücht verbreiten: Sprechet: Seine Jünger kamen bei Nacht und stahlen ihn, während wir schliefen. Die Jünger verkündigen unerschrocken im Tempel, nachdem sie den den Heiligen Geist empfangen hatten, einen auferstandenen Menschen.
Etwas unglaubliches geschieht. Der totgesagte Löwe wächst. Können tote Löwen wachsen? Sehen wir uns das Wunder genauer an. Der junge Kephir wird erwachsenen, wird zu einem großen Löwen, zu einem "ARI". Während der Zeit seines mysteriösen Todes bauen fleißige Bienen einen Bienenstock. Aus dem toten Körper kann Simson die Honigwabe nehmen und essen, weil die fleißigen Bienen Pollen und Nektar zusammengetragen und Honig produziert haben. Der Honig spricht von der Süße des Evangeliums, dass auch einen hartgesottenen orthodoxen Juden erweichen kann. Die gute Nachricht ist süßer und lieblicher als der Honig. Das ist der Honig, der aus dem Felsen, welcher Messias heißt, herausfloß. Lesen wir dazu aus Psalm 81, 16:

Die Hasser Jahwes würden sich ihm mit Schmeichelei unterworfen haben, und ihre Zeit würde ewig gewesen sein; und mit dem Fette des Weizens würde er es gespeist, und mit Honig aus dem Felsen würde ich dich gesättigt haben.

Ein wunderschönes Versprechen liegt in den Worten. Jesus tut seinen Hassern kund: ihre Zeit würde ewig gewesen sein, wenn sie sich ihm, Jeshua HaMashiach, unterworfen hätten. Ein garantiert ewiges Leben für alle, die sich dem Gott der Bibel und seinem Sohn unterordnen. Eine noch schönere Aussicht auf die Zukunft gibt es nicht. Aber wie furchtbar die Folgen des bleibenden Hasses, der die Narren verzehrt, verzehrt bis in die Ewigkeit der Ewigkeiten.

Das Ziegenböcklein puzzelt.
Simson, und damit auch der Messias, befanden sich in einem immer wiederkehrenden Spannungsfeld. Die großen Löwen knurren gegen das Ziegenböcklein. Nun gehört der Löwe zu den Raubtieren und das Ziegenböcklein zu den Fluchttieren. Normalerweise würde ein Löwe das junge Ziegenböcklein mit einem Biss töten und anschließend zerreißen. In der allegorischen Erzählung wird das Unmögliche möglich: Das Ziegenböcklein zerreißt den Löwen. Von Natur aus ist das anders, aber der Geist Jahwes kam über Simson, und so konnte er den Löwen mit nichts in der Hand zerlegen. Mit nichts in der Hand deutet auf eine andere Waffe, auf einen anderen Geist, schärfer als ein zweischneidiges Schwert. Es ist das Wort Gottes. Simson, und auch Jeshua HaMashiach, beide, haben in den verbalen Auseinandersetzungen die Worte aus der Bibel in richtige Teile zerschnitten und das Puzzle richtig zusammengesetzt.  Damit zerstörten sie alte Vorstellungen, Denkmuster und Interpretationen. Jesus hat die Überlieferung der Alten, das ist die Mischna, angegriffen. Er lebte nach dem Gesetz und den Propheten und hatte die Überlieferung der Ältesten vom Tisch gefegt. Nur das Alte Testament, hebräisch Tanakh, und nur der Tanakh. Und mit Martin Luthers Worten ausgedrückt: Allein die Schrift.

Der Listigste von allen
Da gibt es noch einen Löwen; der aber hat seine Weisheit zunichte gemacht. Er war einmal Lichtträger und nun, nur noch Finsternis. Sein Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich zu verschlingen, sie in den Strudel seiner Verdrehungen mit in den Abgrund zu reißen. Es sind die Windungen eines durchbohrten Wurms, dessen Gift die Sinne vernebelt und hoch toxisch ist. Der Stoff wird über das System der Esoterik verbreitet. Ihre Gebilde gleichen der Struktur von Windungen, gleich der Windungen einer Schlange. Mittels der dämonischen Verdrehungen werden die Menschen zuerst getäuscht, dann vergiftet, um anschließend in völliger Umnachtung in dem Sumpf zu ertrinken. Die jüdische Kabbala ist die bevorzugte Applikation Satans, aber auch die Magie im Islam und im Katholizismus kommen aus der gleichen Giftküche. Die Zutaten seines Gebräus sind Verdrehungen, Lügen, Diebstahl, Mord, Sex und Drogen (hier auch der Missbrauch von Alkohol).

Jesus, der junge Löwe, Kephir,  hatte eine Begegnung mit dem alten Löwen Satan, nach dem Jesus 40 Tage gefastet hatte. Satans Versuch ist heimtückisch. Es geht um drei Dinge:

- Steine zu Brot;
- sich hinabwerfen ohne die Verletzung an einem Stein;
- einem riesigen Stein (auch Berg genannt);  es geht um Anbetung.

Die drei Dinge repräsentieren:
  1. Die Nahrung;
  2. den Tempel;
  3. den Gegenstand der Verehrung.

Jesus benutzt das Wort Gottes auf die richtige Art und Weise und trägt den Sieg davon.

Warum bedient sich die Bibel der Metapher eines Löwen, sowohl für Simson als auch für Satan?

Lesen wir aus der Bibel einen Abschnitt, der uns die Frage plausibel beantwortet.

Hesekiel Kapitel 1
Und ich sah: und siehe, ein Sturmwind kam von Norden her, eine große Wolke und ein Feuer, sich ineinander schlingend, und ein Glanz rings um dieselbe; und aus seiner Mitte, aus der Mitte des Feuers her, strahlte es wie der Anblick von glänzendem Metall. Und aus seiner Mitte hervor erschien die Gestalt von vier lebendigen Wesen; und dies war ihr Aussehen: Sie hatten die Gestalt eines Menschen. Und jedes hatte vier Angesichter, und jedes von ihnen hatte vier Flügel.
Und ihre Füße waren gerade Füße, und ihre Fußsohlen wie die Fußsohle eines Kalbes; und sie funkelten wie der Anblick von leuchtendem Erze. Und die Menschenhände waren unter ihren Flügeln an ihren vier Seiten; und die vier hatten ihre Angesichter und ihre Flügel. Ihre Flügel waren verbunden einer mit dem anderen; sie wandten sich nicht, wenn sie gingen: Sie gingen ein jeder stracks vor sich hin.
Und die Gestalt ihres Angesichts war eines Menschen Angesicht; und rechts hatten die vier eines Löwen Angesichts, und links hatten die vier eines Stieres Angesicht, und eines Adlers Angesicht hatten die vier.  

Der Messias erscheint im Alten Testament oft als Engel des Herrn und das aus gutem Grund. Dem Überrest wird der Herr fast ausschließlich in Gestalt eines Engels erscheinen (i.d.R. ohne Flügel). Auch Satan nimmt die Gestalt eines Lichtengels an. Doch seit seinem Rauswurf aus dem himmlischen Tempel Gottes hat er die Würde der Cherubim verloren. Wenn wir uns die vier Wesen aus Hesekiel ansehen, dann wird deutlich, die Engel haben vier Angesichter und eines davon ist das Angesicht eines Löwen. So wird auch der König Israels dargestellt. Als Messias ist er der Löwe Judas, der seine Beute sicher nach Hause bringt. Für die Juden wird der Herr als Engel die Rettung schaffen, deshalb wird Jesus in der Offenbarung immerwieder als ein Engel dargestellt. Der Hebräerbrief macht den Unterschied Sohnes Gottes zu den Engeln deutlich: Dein Thron, O Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit ... und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten.
Und der Gegenspieler? Satan geht umher wie ein brüllender Löwe, um seine Beute zu verschlingen, wie eine Schlange.

Das Angesicht eines Stieres birgt ein weiteres Geheimnis.

Die letzte Gelegenheit
Der junge Löwe suchte eine Annäherung an die alten Löwen, die dritte und letzte Chance. Aber viele von ihnen lehnen ihn ab. Einzig die junge Philisterin, sie verlässt ihn nicht. Während seines Aufenthalts in Timnath, es ist die Verlobungszeit Simsons, gibt er den Kameraden sein Rätsel auf. An seinem Feste haben sie die Chance Simson als ihren Retter zu erkennen. Das ist das zweite Fest, welches wir im ersten Kapitel des Buches Esther beschrieben finden. Die Freunde sollen das Geheimnis in sieben Tagen enträtseln. Wenn sie es lösen, erhalten sie von Simson Hemden und Wechselkleider. Simson trägt das Rätsel vor. Aus dem Fresser kam Fraß, und aus dem Starken kam Süßigkeit, oder nach Luther: Speise ging von dem Fresser und Süßigkeit von dem Starken.

Sieben Tage haben die Freunde Zeit das Rätsel zu lösen. Doch schon nach drei Tagen müssen sie aufgeben und sich eingestehen: "Wir können das Rätsel nicht lösen". Warum kommen die Kameraden zu keinem Ergebnis? Ganz einfach, die Gesellen basteln sich ein eigenes Bild, losgelöst von Simson. Der Wetteinsatz macht es deutlich. Es geht um Hemden und Wechselkleider. Die Hemden symbolisieren Reinheit, dass sind die weißen Kleider, fein und rein. Die Gesellen wollen aber ihre schmutzigen Kleider selbst reinigen, halten am Gesetz des Sinai fest und bleiben kühn: Alles, was Jahwe uns sagt, wollen wir tun.

Hat je ein Mensch das Gesetz vollständig gehalten? Nein! Alle, auch die größten Rabbiner, sind gestorben, haben sich umsonst abgemüht. Das Rätsel entgegnet: Speise kam aus dem Fresser. Die Speise spricht von den Worten des Messias. Er ist der Fresser. Seine Worte verändern das Gesetz des Sinai und rufen uns zu: Ich habe den Bösen verschlungen, für euch! Ich habe das Böse überwunden, nehmt diese Worte in euch auf, esst von meiner Speise und sie wird euch ewiges Leben geben, denn: Der Tod ist - von mir - verschlungen in dem Sieg. Es gehört zu den größten Heldentaten des Messias.

Die Wechselkleider symbolisieren Reichtum der besonderen Art. Im dritten Kapitel der Offenbarung sagt Gott zu den Juden: Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und bedarf nichts, und weißt nicht, dass du der Elende bist, und der Jämmerliche, und arm und blind und nackt.
Die Freunde haben einen Reichtum angesammelt, der eines Tages verrostet oder verfault oder auch von den Motten gefressen wird. Das ist ihr Wetteinsatz: schmutzige Kleider, vergängliches Gold. Simson hält dagegen. Seine Kleider bleiben weiß und seine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit.

Die Spiegelung -  Wichtiges Mittel der Prophetie -
Warum sehen die Kameraden in dem Löwen und dem Ziegenböcklein nicht ihren Messias? Wir betreten nun das Herz der Erzählung. So wie bereits weiter oben erklärt, hat Simson auf dem Gebiet der Sexualität nicht gesündigt. Der Messias war rein und fleckenlos. Weder hat Jesus Hand an sich gelegt, um die Sensation zum Gipfel zu führen, noch hatte er je sexuellen Kontakt, weder zu dem anderen noch zum gleichen Geschlecht .

Jetzt kommt das Gegenbild, die Spiegelung ins Spiel. Der falsche Messias wird sich dem gleichen Geschlecht zuwenden. So sagt es der Prophet Daniel in Kapitel 11 Vers 37.

Und auf den Gott seiner Väter wird er nicht achten, und weder auf die Sehnsucht der Weiber noch auf irgend einen Gott wird er achten, sondern er wird sich über alles erheben.

Das Wort für Lust bzw. Sehnsucht heißt auf hebräisch Chemdah (חמדה H2532) und wird von der Wurzel Chemed (חמד H2530) abgeleitet. Das Wort findet sich zum ersten Mal in Genesis 3:6.

Und das Weib sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine LUST für die Augen und der Baum begehrenswert wäre.

Die Lust gilt vor allem dem Baum. Ein Baum steht symbolisch für: 1. für einen Menschen, 2. für ein Volk oder 3. für einen Herrscher. Der Baum ist es, der begehrenswert ist, um Einsicht zu geben. Einen ähnlichen Aspekt finden wir in dem Wort erkennen. Adam erkannte sein Weib. Erkennen und Einsicht sind geistige Dinge, Gegenstände die unsichtbar sind, aber vorhanden. Wenn Adam seine Frau erkennt, dann wird nicht nur der Geschlechtsakt damit bezeichnet, sondern drückt aus, dass er das Wesen seiner Frau erst wirklich entdeckt. Das gleiche gilt für geistliche Dinge. Eva wollte Einsicht, strebte nach übernatürliche Intelligenz. Doch wahrhaftiges Erkennen kommt nur aus der Gemeinschaft mit Gott. Erst wenn wir uns in der Zweisamkeit mit dem Herrn einlassen, erkennen wir ihn; sehen wie er ist. Im Studium der Heiligen Schriften offenbart sich uns der Herr. Das ist das verborgene Manna von dem der Herr in Offenbarung 2:17 spricht und denen geben will die überwinden.
Eva begehrt einen anderen Baum und damit einen anderen Gegenstand der Verehrung. Das sind in späteren Zeiten Israels die jungen grünen Bäume, also Menschen, unter denen sich das Volk der Hurerei hingab.

Der Baum, den Eva begehrte
Im Gegenbild, also der Spiegelung, finden wir den Mann, dessen Begierde nach anderem steht; das passt gut auf einen Führer Roms. In ihrem System gilt die Ehe wenig. Das Zölibat wird gelebt, indem man sich der gleichgeschlechtlichen Beziehung hingibt. Rom bleibt immer die GLEICHE, Rom ändert sich nie. Im Zölibat, dem Verbot des Heiratens, erfüllt Rom auch den prophetischen Hinweis des Apostels Paulus: In späteren Zeiten werden etliche vom Glauben abfallen, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten. Sie verbieten zu heiraten und gebieten, sich von Speisen zu enthalten.

Der Anti-Messias wird von dem Löwen der Sexualität überwältigt. Er wird von ihm zerrissen. Bereits in seiner frühesten Jugend bezwungen. Johannes beschreibt das Tier in Offenbarung 13 wie folgt: es sieht aus wie ein Lamm. Das griechische Wort für Lamm, Arnion, bezeichnet ein junges Lämmlein. Und der Text in Offenbarung 13 Vers 11 fügt hinzu: mit zwei Hörner. Dieser Jüngling wird einen Charme besitzen und Worte reden, wie es die Welt zuvor nicht gesehen und gehört hat. Er wird wohl weiser sein als Daniel. Wie kann so etwas geschehen? Er wird durch die Kabbala satanisch inspiriert. Auch wenn der Ausdruck, "weiser als Daniel", für den König von Tyrus verwendet wird, das ist der anti-christliche Herrscher, so sind doch beide Männer Söhne des Teufels und damit "geistliche Brüder". Der Gegenspieler des Messias sieht unschuldig aus, redet aber wie ein Drache. Und wie redet ein Drache? Er lügt! So wie sein Vater lügt - der Teufel.
Die Speise, mit der sich der falsche Messias ernährt, kommt aus dem Löwen, der im Gegenbild Satan repräsentiert und der erscheint ihm als Engel des Lichts. Durch diese Erscheinung erhält der falsche Messias Einsichten in geistige Dinge, die ihm von Satan verdreht vermittelt werden. Sie führen zur Selbstvergöttlichung. Das ist es, was die Schlange Eva anbot. Der Baum des Wissens, des Sehens bzw. der geistlichen Anleitung, steht für Satan. Er bietet sich als Wissensbringer an. Aber das unter seiner Anleitung gewährte Wissen führt ins Verderben. Und weil satanische Einsichten auch immer auf Böses ausgerichtet sind, werden der anti-christliche Herrscher des wiedererstandenen römischen Reiches und der falsche Prophet aus Israel mit Lug und Betrug zur Macht gelangen. Wer sie nicht verehrt wird ermordetet werden. Eva steht stellvertretend für jene, deren Lust nach diesem Baum steht. Viele Menschen werden sich jedoch weigern, den Antichristen zu verehren. Sie werden deshalb getötet. Alle drei, der Teufel, der anti-christliche Herrscher und der falsche Prophet, wirken zusammen. Sie bilden die satanische Dreiheit. Und so wie Jesus die Schlange als Menschenmörder von Anfang an benannt hatte, müssen wir auch seine Söhne als Mörder bezeichnen.  

In Gottes Weinberg
Die Löwen im Tempelbezirk beschäftigen sich mit den esoterischen Lehren der Kabbala. Auf diese Art verblendet, können sie den wahren Messias nicht erkennen. Nur wenn Jesus und durch ihn auch seine Jünger helfend eingreifen und die Dämonen austreiben, können die blinden Löwen aus dem dunklen Verließ befreit werden und hinaustreten ins Sonnenlicht -Simson- und Jeshua HaMashiach, Jesus den Christus,  erkennen.

Heres bedeutet "Strahlen aussenden". Es sind die letzten Sonnenstrahlen, die vor der Dämmerung sichtbar sind. Und noch was wird an jenem Abend gesehen: die Unwetter, die sich am Horizont abzeichnen. Die ersten Donner sind zu hören. Es bleibt den Kameraden Simsons nicht mehr viel Zeit. Die Nacht bricht schnell herein und nichts kann dann erkannt werden, denn: Finsternis ist über der Tiefe.

Fortsetzung folgt!





 
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