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Finden wir die Wiedergeburt im Alten Testament?


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Finden wir die Wiedergeburt im Alten Testament?


Wiedergeburt – Was ist das und finden wir sie im AT?


Im Evangelium des Johannes erklärt Jesus dem größten Lehrer Israel der damaligen Zeit, was die Wiedergeburt ist und wie sie zustande kommt. Im Skript beziehn wir uns auf das Video „Wiedergeburt Jerusalems: Ist die Sicht von @achimklein biblisch haltbar?“ des Kanals Achtung Lichtarbeit


Johannes 3 - Die nächtliche Unterhaltung Jesu mit Nikodemus

Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand aus Wasser und Geist geboren werde, so kann er nicht in das Reich Gottes ein-gehen. Was aus dem Fleische geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geiste geboren ist, ist Geist.Verwundere dich nicht, daß ich dir sagte: Ihr müsset von neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt, und wohin er geht; also ist jeder, der aus dem Geiste geboren ist. Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann dies geschehen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und weißt dieses nicht?


Gennao (γενναω) - Zeugen und geboren werden

Stephanus erklärt im ersten Teil des Videos das griechische Wort gennao (γενναω mit der Strong-Nr. 1080) und stellt heraus, dass dieses Wort sowohl mit „zeugen“ als auch „geboren“ übersetzt werden kann. Wir stimmen mit Stephanus überein, dass das Wort „gennao“ in Johannes 3,3 mindestens mit zeugen übersetzt werden muss. Ohne Zeugung keine Geburt und ohne Geburt gibt’s es nichts zu sehen oder kurz mit den Worten des HERRN: So kann er „das Reich Gottes nicht sehen“.  Etwas sehen kann ein Baby erst dann,, wenn es was zu sehen gibt und das ist erst nach der Geburt möglich. Folglich muss dann in Vers 4 das Wort „gennao“ mit geboren übersetzt werden, denn Nikodemus äußert den Gedanken:
„Kann er (der alte Mann) etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter eingehen und geboren werden? Und in Vers 5 muss es dann aber wieder „gezeugt“ heißen: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand aus Wasser und Geist gezeugt werde, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.

Vers fünf steht parallel zu Vers 3
Die Versabschnitte werden jetzt gegenübergestellt.

Wiedergeburt:
Vers 3a.Es sei denn daß jemand von neuem gezeugt werde,
Vers 5a:Es sei denn, daß jemand aus aus Wasser und Geist gezeugt werde,

In Vers 5a wird spezifiziert, mit welchen Mitteln ein Mensch wirklich wiedergeboren wird, nämlich aus Wasser und Geist.

Reich Gottes:
Vers 3b: so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Vers 5b: so kann er nicht in das Reich Gott eingehen.

Vers 3b ist eine Antwort auf 3a, nennt die Grundvoraussetzung für das sehen: die Zeugung aus Wasser und Geist. Vers5b geht ebenfalls auf auf das zuvor Gesagte ein, die Zeugung aus Wasser und Geist ist die Voraussetzung dafür, in das Reich Gottes einzugehen.

Es gibt noch ein zweites Argument für die Parallelstellung und das in Vers 3 und 5 mit zeugen übersetzt werden muss und das findet sich im Abschnitt 5b und zwar in der die Phrase „aus Wasser und Geist“. Man wird nicht aus Wasser und Geist geboren, aber sehr wohl aus Wasser und Geist gezeugt, denn beide, Wasser und Geist, müssen zur Zeugung zusammenwirken. Es verhält sich analog zur Zeugung eines Menschen, es sind immer ein Mann und eine Frau daran beteiligt. Der Mann zeugt und Frau empfängt. Erst dann geschieht das Wunder und einer neuer Mensch wurde gezeugt. Zur Geburt bedarfs es das Wasser und den Geist nicht mehr, sondern eine Geburtshelferin, wie Deborah.

Wasser, wie uns an vielen Stellen der Bibel gezeigt wird, bildet die Metapher für Gottes Wort. Wir schlussfolgern: Das Wort Gottes und der Heilige Geist müssen zusammenwirken, damit ein Mensch wiedergezeugt wird.

Bevor wir auf die Wiedergeburt im Alten Testament zu sprechen kommen, lesen wir Römer 1,17: „Der Gerechte wird aber aus Glauben leben.“ Den gleichen Satz finden wir in Galater 3,13 und ein drittes Mal in Hebräer 10,38. Und jetzt kommt der Hammer: Der Vers ist ein Zitat aus Habakuk 2,4b (Teil a skizziert den Antichristen). Wenn also ein Mensch im Alten Testament als gerecht bezeichnet wird, konnte dies an seinem Glaubensleben erkannt werden.


Die Wiedergeburt im Alten Testament

Stephanus erklärt im oben verlinkten Video die Vorbilder der Wiedergeburt. Er zitiert 1.Mose 1,9 und 1.Mose 8,19. In beiden Schriftstellen steht das Trockene als Metapher für Grundlage neuen Lebens, so Stephanus. Wo aber finden wir die Wiedergeburt wortwörtlich beschrieben? Unsere vorläufige Antwort lautet: Der Geist weht wo er will, oder wie Stephanus sagt: Der Geist haucht, wo er will.

Die erste Wiedergeburt fanden wir, die Autoren, in Genesis 26 angedeutet. Gott spricht zu Isaak und sagt: „darum, dass Abraham meiner Stimme (Hauch) gehorcht und beobachtet hat meine Vorschriften (Kanne Wasser), meine Gebote (Glas Wasser) und meine Satzungen (Schluck Wasser) und mein Gesetz (Wasser von oben (Himmel))“, wird er den Samen Abrahams „mehren wie die Sterne des Himmels“, (die Himmlischen – Christen) „und deinem Samen alle diese Länder geben; und in deinem Samen werden sich segnen alle Nationen der Erde.“

Warum teilt Gott dem Isaak das alles mit? Und was hat Gott mit seinem „Sound“ (Stimme) dem Abraham mitgeteilt und vor allem: Was ist das für ein Gesetz? (An dieser Stelle muss das Wort Torah im Singular übersetzt werden).

Eines dürfte jedem klar sein, es kann sich nicht um das Gesetz Moses handeln, denn das wurde erst Jahrhunderte später nebeneingeführt.

Nochmals die Frage: Was war das für ein Gesetz und welche Vorschriften und Gebote und Satzungen enthielt es. Im hebräischen Text wird für den deutschen Ausdruck „und mein Gesetz“ nur ein Wort verwendet: ותורתי (we-toroTai). Es ist Gottes Gesetz, das sich vom Gesetz Moses unterscheidet.   

Sehen wir uns die Herrlichkeit des Glaubens an, die am schönsten in 1.Mose 15 beschrieben wird und in Habakuk 2.4b ihr die Krone verliehen wird. 1.Mo.15,6: Und Abraham glaubte dem HERRN und der HERR rechnete es ihm zur Gerechtigkeit. Was hatte Gott zuvor zu Abraham gesagt?


1.Mose 15 - die Wiedergeburt Abrahams

Nach diesen Dingen geschah das Wort (Wasser und Geist) des HERRN zu Abram in einem Gesicht also: Fürchte dich nicht Abram, ich bin dir ein Schild, dein sehr großer Lohn. Und Abram sprach: Herr, Jahwe, was willst du mir geben? Ich gehe ja kinderlos dahin, und der Erbe meines Hauses, das ist Elieser von Damaskus. Und Abram sprach: Siehe, mir hast du keinen Samen gegeben, und siehe der Sohn meins Hauses wird mich beerben.

Und siehe, das Wort (Wasser und Geist) des HERRN geschah zu ihm also: Nicht dieser wird dich beerben, sondern der aus deinem Leibe hervorgehen wird, der wird dich beerben. Und Abraham glaubte dem Herrn, und der Herr rechnete es ihm zur Gerechtigkeit. Und nun nochmals der Vers aus Habakuk 2,4, diesmal auf Abraham bezogen: Der gerechte Abraham wird wegen seines Glaubena ewig leben.

Das ist das Geschenk Gottes an jedem Glaubenden: EWIGES LEBEN, und das bekommt man nur, wenn man nicht aus dem Geblüht, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren wird.


Der Schlüssel zur Wiedergeburt

Zur Wiedergeburt benötigt man einem Schlüssel, den Schlüssel des Reiches der Himmel. In Lukas 11,52 beschuldigt Jesus die Gesetzesgelehrten, dass sie den Menschen den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen haben. Er beschuldigt sie des Weiteren, dass sie sich weigern, ins Reich Gottes einzugehen und, was noch schlimmer ist, hindern die Hineingehenden. Kurz gesagt: Die Rabbiner des rabbinischen Judentums bleiben draußen und stellen sich allen anderen, die hineingehen wollen, in den Weg.  


Was ist der Schlüssel der Erkenntnis?

Der Ausdruck „Schlüssel der Erkenntnis“ ist ein synonymer Term für „den Schlüssel Davids“. Wo wir ihn  finden können, soll nun erklärt werden.
Zuerst ordnen wir dem siebenflammigen Leuchter die sieben Geister Gottes zu, dabei bilden der Geist der „Furcht des Herrn“ und der Geist der Erkenntnis ein Zwillingspaar. (siehe: Menorah).
An der Nummerierung der Lampen lässt sich feststellen: Vor der Erkenntnis - lampe 2 - liegt die Furcht des Herrn - Lampe 1. Ohne den Geist der Furcht des Herrn gibt es keinen Geist Erkenntnis. D.h.: Wo keine Erkenntnis herrscht, wir sprechen von wahrhaftiger Erkenntnis, da fehlt die Gottesfurcht und ein solcher Mensch ist noch ganz in seinen Sünden. Heilsgeschichtlich betrachtet, bewegen wir uns mit rasender Geschwindigkeit auf Laodicäa zu, die keine Gottesfurcht besitzt, folglich gibt es bei ihr auch keine Erkenntnis.

In Philadelphia ist das anders. Dort hat der Herr u.a. die Schlüssel Davids in Hand und damit  der Gemeinde eine die Tür geöffnet, auch und besonders deshalb, weil er dort „die Furcht des Herrn“ fand.

Nun wundert man sich, warum der Herr hier von einem Schlüssel redet und ihn dann noch als „Schlüssel Davids“ bezeichnet. Wir erinnern uns, dass die Schriftgelehrten vor 2000 Jahren mit der Einführung des rabbinischen Judentums den Menschen den Schlüssel weggenommen hatten. Wo ist er hin? Das erfährst auf der Seite, die wir bereits 2023 auf unserer Page hochgeladen haben. Das Skript findest du hier:

Bevor es zur Wiedergeburt kommt, bedarf es der Gottes-Furcht, gepaart mit der Sünden-Erkenntnis. Wird ein Mensch wiedergeboren, dann gießt der Herr die Liebe Gottes in unsere Herzen. Erst dann sind wir fähig, in den beiden großen Geboten zu leben: Gott zu lieben und den Nächsten zu lieben wie uns selbst. Nach dem die Liebe Gottes in unsere Herzen ausgegoßen wurde, sind wir teilhaftig geworden der göttlichen Natur, die uns zur wahren Liebe befähigt.


Berlin, den 12. März 2025


© Copyright by H. Randy Rohrer


Lieber Achim Klein, nur so wird ein Schuh draus.


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