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Gott redet vielfältig und auf vielerlei Weise Hebräer 1,1

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Gottes unerschöpfliche Mittel der rhetorischen Rede


In dieser Liste findest du die Redekunst Gottes beschrieben, so wie ich sie in der Bibel entdeckt habe. Bestimmt unvollständig, aber das, was ich bereits entdeckt habe, ist ein Fundgrube. Ein Schatz, den ich nie mehr loslasse. Täglich bestaune ich meine Kostbarkeiten und rühme den Künstler. Ein Hoch auf das Genie!


Gott redet durch:


  1. den Klartext: das, was wir von ihm verstehen, ob als Kind oder als Erwachsener;
  2. Bildworte: wie Löwe – Adler; Wasser – Fisch; Bogen – Schwert; Steine – Bäume; Sonne, Mond u. Sterne u.v.m. (s. u.a. Skript: Das Buch Jaschar zur Zeit nur auf Deutsch)
  3. Gleichnisse und Parabeln: die Bibel ist davon vollgestopft;
  4. Rätsel und Puzzle; (Schlüssel ist das Skript über Simson – Richter 14 -);
  5. Allegorien:  verschleierte Reden;
  6. Analogien: z.B.: Israel – Christentum = Esau – Jakob; auch umgekehrt, je nach Standort;
  7. Hapax Legomena (Worte oder Phrasen, die nur ein einziges Mal in der Bibel vorkommen);
  8. Muster: als Abstraktion, Plan, Modell;
  9. Spiegelung: mit einzelnen Worten; dazu einen Link, der besser und anschaulicher erzählt, was ich meine.  (Ab 3 Minuten und 14 Sekunden kann das Anschauen des Videos beruhigt abgebrochen werden, weil die dann folgenden Sequenzen verschleierte Prophetie erzählen. Video Serach-Heres
  10. Spiegelung von Personen: der schwierigste Teil biblischer Texte (kann an dieser Stelle leider nicht weiter ausgeführt werden; siehe dazu Skript: das Buch Esther).
  11. Ordnende Strukturen der Texte (siehe Skript: Das Buch Jaschar);
  12. Zahlen: die bekanntesten Zahlen sind: 2, 3, 7, 8, 12, 10, 40; sind Träger von Bedeutungen und Zeiger und Verbinder zu anderen Textstellen.
  13. Paarungen: (gehört streng genommen zu den Analogien, können aber auch den Mustern und Spiegelungen zugeordnet werden), als Zwilling oder Nichtzwilling; männlich oder weiblich; Frau und Nebenfrau (mit beiden verheiratet); Zion und Jerusalem; Land der zwei Flüsse; Elia und Elisa (hier werden die Ähnlichkeiten absichtlich erzählt) uvm.;
  14. Stricken: ja, richtig gelesen, Gott kann stricken;
  15. Knoten: die Erzählweise Gottes gleicht einem Knoten, man weiß oft nicht wo der Rote Faden weiterläuft, ob nach oben oder nach unten, ob nach rechts oder links. Der Prophet Daniel konnte  Knoten mit der Hilfe des Herrn lösen (Daniel, der Knotenlöser; siehe Buch Daniel, Kap. 5,12 und 16);
  16. Schneidetechnik: Texte werden bis zum kleinsten Element, dem Buchstaben, geschnitten. (s. Skript: das Buch Jaschar) und das Video Midbar.
  17. Wurzeltechnik: Alles an einem Baum können wir sehen. Aber Halt! Fast alles! Was wir nicht sehen, sind seine Wurzeln. Genauso verhält es sich mit den hebräischen und griechischen Wörtern. Die Wurzeln tragen einen Baum, geben ihm Festigkeit und deuten die Spannweite seiner Verwurzelung an. So auch die Wortwurzeln der hebräischen und griechischen Wörter. Sie sind: sinntragend, geben dem Begriff Festigkeit und deuten die Spannweite seiner Bedeutung an. Nur über sein Wurzelgeflecht wird der Baum auch in Zeiten der Dürre nicht verdorren (lehrmäßig nicht verflachen), sondern nimmt die tiefen Wasser auf. Texte der Bibel zu studieren, ohne die Wurzeln zu berücksichtigen, gleichen dem Studium an einem toten Objekt. Das gilt den Gelehrten. Es gehörte ihnen dick und fett und das in großen Lettern ins Stammbuch geschrieben.
  18. Durch die Petucha  פ und Setuma ס. Die beiden Buchstaben gliedern die Texte. Was gliedern sie aber genau? Sie ordnen die Textaussagen zu und gehören zu den Paarungen, wie Jakob oder Esau. Das פ steht  für Herez und das ס für Serach. Siehe: Video Serach-Heres.
  19. Und vieles mehr.

Als nächstes sehen wir uns einige rhetorische Mittel an. Dazu hier


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