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Die Strukturen in der Bibel lüften weitere Geheimnisse

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Strukturen in der Bibel


Wir sind auf einige erstauntlichen Entdeckungen gekommen und möchte diese hiermit der Öffentlichkeit vorstellen. Während unserer Studien stellten wir fest, dass die Bibel auf geheimnisvolle Weise innere Zusammenhänge enthällt, die uns so noch nicht bekannt waren.

Der Startschuss unserer Forschungen erfolgte, nachdem wir erkannten, dass die 21 Lehrbriefe des Neuen Testaments sich in zwei Gruppen aufteilen lassen. In die erste Gruppe fallen die Briefe des Apostels Paulus und in die zweite Gruppe die Briefe von Jakobus, Petrus, Johannes und Judas. Dabei stellten wir unschwer fest, dass Paulus 14 Briefe geschrieben hat und die anderen vier Autoren insgesamt 7 Briefe.

Die 14 Briefe des Paulus repräsentieren Ephraim und die sieben Briefe der anderen vier Autoren Manasse, das sind die 12 Stämme Jakobs unter der Führung Judas.

Im nächsten Schritt überprüften wir, ob die 21 Lehrbriefe in irgendeiner strukturellen Verbindung zu den Briefen aus Offenbarung 2 und 3 stehen. Wir durften feststellen, dass dies der Fall ist.

Dann überprüften wir, ob die Gleichnisse aus Matthäus 13 ebenfalls den Sendschreiben zugeordnet werden können oder nicht. Auch diese Zuordnungen müssen, wie alle anderen auch, chronologisch erfolgen und siehe, es passt.  

Später ordneten wir die Baumaterialien aus Exodus 25 den Briefen zu und anschließend erfolgte eine Zuordnung aller Söhne Jakobs und zwar in umgekehrter Reihenfolge zu ihrer Geburt.

Wir stellten zudem fest, dass die sieben Gemeinden aus der Offenbarung Rundwege beschreiben, die dreimal abgelaufen werden müssen, bevor Jesus wiederkommt.

Und weil wir mit unseren Bibelstudien fortfahren, freuen wir uns auf weitere schöne Überraschungen.

In der ersten Grafik werden die 3 Rundgänge dargestellt.






Die Grundstruktur findet sich im Neuen Testament. Als erstes Teilen wir die Lehrbriefe des Paulus in zwei Gruppen a sieben Briefe ein. Die weiteren sieben Briefe bilden die dritte Gruppe. Alle Briefe, die sich in der gleichen Zeile befinden, sind thematisch miteinander verbunden. Das Hauptthema der Dreiergruppe wir in der ersten Spalte vorgegeben. siehe dritte Tabelle.



Die sieben Versammlungen und die 7 Gleichnisse aus Matthäus 13

1. Gleichnis - Sämann
Jesus ist der Sämann, der den Samen auf den Acker der Welt ausstreut. Ephesus hat viel gearbeitet, aber der Herr wurde durch die Arbeit von seinem ersten Platz verdrängt.

2 .Gleichnis - Unkraut
Der Feind, das ist Satan, hat bereits im Anfang das Giftkraut ausgesät. Der Genuss des Krautes macht träge, lässt einen dann später in eine Art Trance fallen und führt am Ende zum Tod. Für Smyrna wird es in vieler Hinsicht bitter, aber der Herr tröstet sie und verweist auf seine Leiden und seinen Tod und das er dennoch lebt in Ewigkeit.  

3. Gleichnis - Senfkorn
Dieses Kraut steht symbolisch für etwas Fremdes. Sowohl im 2. Korintherbrief als auch im 1. Timotheus wird auf fremde Lehre hingewiesen und Petrus fordert seine Leser auf, nicht künstlich erdichteten Fiktionen zu folgen, d.h., das sind still auferlegte Dinge während der Einweihung in einem religiösen Ritus, wie z.B. die katholische Priesterweihe oder die Aufnahme in eine Freimaurerloge. Pergamos bedeutet Festung. Ja, es ist wahr, Satan hat seine Festungen errichtet, dennoch kann Pergamos sie mit der Hilfe des Herrn überwinden.  

4. Gleichnis - Sauerteig
Der Sauerteig steht für vieles Böse, wie z.B. für unmoralisches Leben, jüdische Lehren, die nicht mit der Bibel in Übereinstimmung stehen, für Vermischungen, das sind Dinge, die zu der Lehre der Bibel noch aus anderen Weltanschauungen etwas hinzufügen.

5. Gleichnis - Schatz im Acker
Erst am Ende, beim dritten Rundlauf auf der Postroute Kleinasien und dann auch erst zu Beginn des zweiten Festzyklus wird der Schatz im Acker geborgen.

6. Gleichnis - Sehr kostbare Perle
Der Wert dieser Perle lässt sich daran ablesen, dass der Kaufmann, der sie erwirbt, alle seine Habe verkauft, um diese Kostbarkeit zu besitzen.

7. Gleichnis - Der große Fischzug
Die Entrückung wird für viele Zurückgebliebene ein Schock sein. Die einen werden sich fragen: Warum sind wir nicht dabei? und hoffentlich den Hebräerbrief gründlich studieren und dann ihre Beziehung zum Herrn in Ordnung bringen.  Und die anderen ...


Die 7 Versammlungen in Verbindung mit den 7 Gleichnissen aus Matthäus 13
Name
Namensbedeutung
Gleichnisse
Schlüsselwörter
Ephesuszugelassen, erlaubtSäemannVier: symbolisch für die 4 Ecken
der Erde: Acker, Welt;
SmyrnabitterUnkrautFeind, Teufel, Drangsal;
PergamosFestungSenfkornBaum, Thron, Satan, Antipas;
ThyatiraGeruch der QualSauerteigdurchsäuert, Brot, ausgespucken (Laodicäa)
Sardesdie RoteSchatz im AckerVerborgener Schatz
PhiladelphiaBruderliebekostbare PerleVollkommen, Einheit,
LaodicäaVolksgerechtigkeitgroßer FischzugNetz reißt nicht, viele große Fische,
Wasser, blind, Augensalbe für die Fische;
Tabelle 1




Die Reihenfolge der Sendschreiben deutet prophetisch auf die geschichtliche Abfolge des Zeugnisses der Gemeinde. Die Gleichnisse zeigen an, zu welcher Zeit sie ihren Anfang nehmen. Doch es gibt auch noch eine weitere Reihenfolge und die ergibt sich aus den Details der sieben Sendschreiben. Wenn wir die Details sachgerecht in eine neue Abfolge bringen, dann erhalten wir eine neue Reihenfolge. Das Sendschreiben an Laodicäa bildet zum einen den letzten Brief und ist zugleich der erste in einem dritten und letzten Zyklus, den Festen des Herrn aus 3. Mose 23.  Die Feste aus Leviticus 23 können in zwei Teilzyklen eingeteilt werden. Laodicäa, Ephesus, Smyrna und Philadelphia repräsentieren die Frühlingsfeste, Sardes, Pergamos und Thyatira bilden die Herbstfeste.




Die sieben Versammlungen, verbunden mit den Lehrbriefen

Die Farben, die den Zellen unterlegt sind, deuten auf das Thema der Briefe. In der ersten Zeile geht es um die Gerechtigkeit Gottes, die mit Gold symbolisiert wird. Der zweiten Zeile wird das Silber unterlegt, dass von Sühne und Vergebung spricht. Das Kupfer finden wir in der dritten Zeile, es deutet auf den Dienst im Vorhof. Weil Satan in Pergamos seinen Thron aufgestellt hat, können wir nun auch verstehen, warum Paulus im 2. Korintherbrief davon redet, dass er sich nicht in die Arbeit eines anderen eingemischt hat. So wie die Rotte Korahs sich einen Dienst anmaßte, so auch die, die in der Synagoge Satans dienen. Der blaue Purpur in der vierten Zeile spricht vom Himmlischen, dem Bund mit Sarah. Wer zurück will zum Gesetz, von dem sagt Paulus: der sei verflucht. Und weil sowohl der blaue als auch der rote Purpur von Königswürde spricht, herrschen nicht nur die katholischen Priester, sondern auch die protestantischen, die den roten Purpur darstellen. Sardes trägt nicht nur roten Purpur, auch ihr Name betont, dass sie "die Rote" ist.   

Nun kommen wir zur sechsten Zeile, der wir die Frabe des Karmesin unterlegt haben. Karmesin gleicht der Frabe des Blutes und deutet an, dass die Freunde, 3. Johannes, zu Brüdern geworden sind oder ist es doch anders herum, die Brüder werden zu Freunde? Eines ist sicher, in Philadelphia sind sie vereinigt. (Philos - Freund, Adelphos - Bruder).

Die siebte Zeile symbolisiert mit ihrem Weiß den Byssus. Was dieser Gruppe auf jeden Fall verheißen wird ist, dass Gott sie mit weißen Kleidern bekleiden wird, wenn sie an seinem Namen festhalten.


Die 21 Lehrbriefe den 7 Sendschreiben zugeordnet
Römer1. ThessalonicherJakobusEphesus
1. Korinther2. Thessalonicher1. PetrusSmyrna
2. Korinther1. Timotheus2. PetrusPergamos
Galater2. Timotheus1. JohannesThyatira
EpheserTitus2. JohannesSardes
PhilipperPhilemon3. JohannesPhiladelphia
KolosserHebräerJudasbriefLaodicäa
Tabelle 2




Materialien zum Bau des Tempels Gottes - Exodus 25, 1-7

Und der HERR redete zu Mose und sprach: Rede zu den Kindern Israel, daß sie mir ein Hebopfer bringen; von einem jeden, der willigen Herzens ist, sollt ihr mein Hebopfer nehmen. Und dies ist das Hebopfer, das ihr von ihnen nehmen sollt: Gold und Silber und Erz, und blauer und roter Purpur und Karmesin und Byssus und Ziegenhaar, und rotgefärbte Widderfelle und Dachsfell [link:6]¹[/link:6] und Akazienholz; Öl zum Licht, Gewürze zum Salböl und zum wohlriechenden Räucherwerk; Onyxsteine und Steine zum Einsetzen für das Ephod und für das Brustschild.


Die 14 Briefe des Paulus verbunden
mit den 14 Materialien  aus 2. Mose 25

Materialien
Briefe
Söhne
Mütter
1
GoldRömerEphraimRahel
2
Silber1. KorintherManasseRahel
3
Kupfer2. KorintherBenjaminRahel
4
Blauer PurpurGalaterJosephRahel
5
Roter PurpurEpheserSebulonLea
6
KarmesinPhilipperIssascharLea
7
ByssusKolosserAserSilpa
8
Ziegenhaar1. ThessalonicherGadSilpa
9
Rotgefärbte Widderfelle2. ThessalonicherNaphtaliBilha
10
Hirschfelle1. TimotheusDanBilha
11
Akazienholz2. TimotheusJudaLea
12
ÖlTitusLeviLea
13
GewürzePhilemonSimeonLea
14
Onyxsteine / SteineHebräerRubenLea
Tabelle 3
Einige Erklärungen zur Spalte - Mütter - in der Tabelle 3. Rahel bedeutet Mutterschaf, damit symbolisiert sie auf der sichtbaren Ebene das jüdische Volk und auf der bildlichen die himmlische Mutter und so ist beides wahr: Jesus, der Messias, ist irdischer Natur als auch himmlischer Natur. Der Mensch Jesus stammt aus dem Volk Israel, dem Stamm Juda und ist der Sohn der Maria und doch ist er gleichzeitig Gott. Jesus ist nicht nur Sohn, sondern, wer den Sohn erkannt hat, auch Vater; und wenn Jesus seine Küken versammeln möchte, dann wird uns im Bild einer Henne auch der weibliche Aspekt der Gottheit anschaulich vor Augen gemalt, der Geist Jesu, der uns in die ganze Wahrheit leitet. Die Dreiheit Gottes ist faszinierend und wundersam zugleich.

 
Joseph ist das Schattenbild des Messias, der sowohl Mensch ist als auch Gott. Auch Ephraim, Manasse und Benjamin sind Schattenbilder. Ephraim bildet das Schattenbild des Erstgeborenen, Manasse das Schattenbild des Zweitgeborenen und mit Benjamin beschreibt die Bibel schattenhaft den jüngsten Sohn Rahels. Ob Rahel heute weiß, dass sie nicht nur zwei Söhne hat, sondern tatsächlich 14 Söhne? Genesis 46, 22: Das sind die Söhne Rahels, die dem Jakob geboren wurden; aller Seelen waren vierzehn. Wir können daraus ableiten, dass wir an vielen Stellen der Bibel keine namentliche Erwähnung der Väter und Mütter finden. Oft wird das eine oder andere Glied in der Generationsfolge ausgelassen, weil Gott unseren Blick auf Besonderheiten lenken möchte. In Genesis 46,22 möchte uns Gott mitteilen, dass Rahel 14 Söhne hatte, sie ist die Mutter dieser vierzehn und dass ihre vierzehn auch von Jakob bevorzugt behandelt werden, wie er Rahel bevorzugt hat.

Der Name der älteren Schwester Lea bedeutet "erschöpft, ermattet, müde". Ihre Eigenschaften beschreiben den Zustand Esaus, nachdem er von der Jagd heimkehrte. Und Jakob kochte ein Gericht; und Esau kam vom Felde und war matt. Da sprach Esau zu Jakob: Lass mich doch essen von dem Roten, dem Roten da, denn ich bin matt! Lea und Esau sind nicht nur schwach und matt, sie haben auch schlechte Augen. Es heißt: Und die Augen der Lea waren empfindlich und schwach. Nun ein weiteres und sehr auffälliges Merkmal, dass die Zwei miteinander verbindet: der Herr sah, dass Lea gehasst war und über Esau: Jakob habe ich geliebt, Esau aber habe ich gehasst.

Was bedeutet es, dass Gott Esau gehasst hat? Erst wenn wir uns das Wort hassen im Griechischen genau ansehen, werden wir unsere Vorstellungen vom Hass Gottes Esau gegenüber ändern müssen. Im Brief an die Römer zitiert der Apostel Paulus Maleachi 1,2: "Den Jakob habe ich geliebt, aber den Esau habe ich gehasst", (griechisch: hassen, verfolgen, weniger lieben). Gott hat den Esau weniger geliebt, weil er das Erstgeburtsrecht verachtet hatte.


Die weiteren Verknüpfungen mit den sieben Sendschreiben finden wir im Buch Esther. Wann immer ich dieses Buch las, in der Jugendzeit und oder auch später, immer schien ein ganz besonderes Geheimnis in seinem Text zu liegen. Herz und Verstand waren immer in diesen Text auf eine ganz besondere Weise eingetaucht. Erklären konnte ich es nie. Erst langsam lernen meine Sinne das Verborgene zu ertasten und den Schleier zu heben. Das erste Kapitel des Buches Esther ist der Schlüssel, aber noch längst nicht für alle Räume, sprich Kapitel.

Ohne die Texte immer wieder gelesen zu haben, steht man vor einem Wald und sieht ihn dennoch nicht vor lauter Bäume.

Das Buch Esther
Kapitel 1

Und es geschah in den Tagen des Ahasveros - das ist der Ahasveros, der von Indien bis Äthiopien über 127 Landschaften regierte -, in selbigen Tagen, als der König Ahasveros auf dem Throne seines Königreiches saß, der in der Burg Susan war, im dritten Jahre seiner Regierung, da machte er ein Gastmahl allen seinen Fürsten und Knechten, indem die Mächtigen von Persien und Medien, die Vornehmen und Fürsten der Landschaften vor ihm waren, als er den herrlichen Reichtum seines Königreiches und die glänzende Pracht seiner Größe viele Tage lang, hundertachtzig Tage, sehen ließ.

Und als diese Tage erfüllt waren, machte der König allem Volke, das sich in der Burg Susan befand, vom Größten bis zum Kleinsten, ein Gastmahl von sieben Tagen, im Hofe des Gartens des königlichen Palastes. Weiße und purpurblaue baumwollene Vorhänge waren befestigt mit Schnüren von Byssus und Purpur an silbernen Ringen und weißen Marmorsäulen; Polster von Gold und Silber lagen auf einem Pflaster von grünem und weißem Marmor und Perlmutterstein und schwarzem Marmor.

Und man reichte das Getränk in goldenen Gefäßen, und die Gefäße waren von einander verschieden; und königlichen Wein gab es in Menge, nach der Freigebigkeit des Königs. Und das Trinken geschah dem Befehle gemäß ohne Zwang; denn also hatte der König allen Obersten seines Hauses verordnet, daß sie tun sollten nach jedermanns Belieben.

Auch die Königin Vasti machte ein Gastmahl für die Weiber im königlichen Hause des Königs Ahasveros.

Am siebten Tage, als das Herz des Königs vom Weine fröhlich war, befahl er Mehuman, Bistha, Harbona, Bigtha und Abagtha, Sethar und Karkas, den sieben Kämmerern, welche vor dem König Ahasveros dienten, die Königin Vasti mit der königlichen Krone vor den König zu bringen, um den Völkern und Fürsten ihre Schönheit zu zeigen; denn sie war schön von Ansehen. Aber die Königin Vasti weigerte sich, auf das Wort des Königs zu kommen, welches ihr durch die Kämmerer überbracht wurde.

Da erzürnte der König sehr, und sein Zorn entbrannte in ihm. Und der König sprach zu den Weisen, welche sich auf die Zeiten verstanden (denn also wurden die Angelegenheiten des Königs vor allen Gesetz-und Rechtskundigen behandelt; und die Nächsten bei ihm waren Karschna, Schethar, Admatha, Tharsis, Meres, Marsna, Memukan, die sieben Fürsten von Persien und Medien, welche das Angesicht des Königs sahen, die den ersten Sitz im Königreiche hatten): Was ist nach dem Gesetz mit der Königin Vasti zu tun, dafür daß sie das Wort des Königs Ahasveros durch die Kämmerer nicht befolgt hat?

Da sprach Memukan vor dem König und den Fürsten: Nicht an dem König allein hat sich die Königin Vasti vergangen, sondern auch an allen Fürsten und an allen Völkern, die in allen Landschaften des Königs Ahasveros wohnen. Denn das Verhalten der Königin wird zu allen Weibern auskommen, so daß ihre Männer verächtlich sein werden in ihren Augen, indem sie sagen werden: Der König Ahasveros befahl, die Königin Vasti vor ihn zu bringen, aber sie kam nicht!

Und an diesem Tage schon werden die Fürstinnen von Persien und Medien, welche das Verhalten der Königin erfahren haben, davon reden zu allen Fürsten des Königs; und es wird Verachtung und Zorn genug geben. Wenn es den König gut dünkt, so gehe ein königliches Wort von ihm aus und werde geschrieben in die Gesetze der Perser und Meder, daß es nicht vergehe: nämlich daß Vasti nicht mehr vor den König Ahasveros komme, und daß der König ihre königliche Würde einer anderen gebe, die besser ist als sie. Und wird man den Befehl des Königs, den er erlassen wird, in seinem ganzen Königreiche hören, denn es ist groß, so werden alle Weiber ihren Männern Ehre geben, vom Größten bis zum Kleinsten.

Und das Wort gefiel dem König und den Fürsten; und der König tat nach dem Worte Memukans. Und er sandte Briefe in alle Landschaften des Königs, in jede Landschaft nach ihrer Schrift, und an jedes Volk nach seiner Sprache: daß jeder Mann Herr in seinem Hause sein und nach der Sprache seines Volkes reden solle.


Die Zahl 127 steht sowohl für die Lebenszeit von Sarah, als auch für die 12 mal 7 Elemente der Offenbarung. Die 12 für Israel und die 7 für die sieben Versammlungen. Wenn wir die beiden Zahlen miteinander multiplizieren, erhalten wir 84. Diese Zahl steht für die letzten sieben Jahre, bevor der Messias wiederkommt.

Die sieben Kämmerer (wörtlich: Eunuchen) stehen für die sieben Versammlungen, das Gleiche gilt für die sieben Weisen (wörtlich: intelligent, geschickt, erfahren, kunstfertig). Die Namen sind erst in den letzten Jahren besser übersetzt worden. Siehe auf www.studylight.org

Die Interpretation, dass die Figuren im Buch Esther einen Menschen beschreiben, müssen wir unserem Verständnis nach der kabbalistisch-esoterischen Lehre zuordnen. Unter dem Titel, "Der Konflikt zwischen Fleisch und Geist", von Roger Liebe, muss daher als esoterische Deutung abgelehnt werden.

Die Aussage, der Name Gottes fehle im Buch gänzlich, stimmt nicht. Das allerdings konnten die Gelehrten der Vergangenheit nicht wissen und außerhalb ihrer Vorstellung, dass der Name Jahwe als Akronym mehrere Male im Buch Esther versteckt sein könnte. Auch wir, die Autoren dieses Skripts, haben das Geheimnis nicht selbst entdeckt, wohl aber die einzig mögliche Interpretation herausgearbeitet. Immer sprechen sie vom Messias Israels.


Es gibt fünf Verse, die den Namen Gottes als Akronym enthalten, das sind:

1.     Esther 1,20,
2.     Esther 5,4,
3.     Esther 5,13,
4.     Esther 7,7,
5.     Esther 7,5.


  1. In Esther 1,20 steht: Und man wird den Befehl des Königs, den er erlassen wird, in seinem ganzen Königreiche hören - denn es ist groß - so werden alle Weiber ihren Männern Ehre geben, vom Größten bis zum Kleinsten.
  2. In Esther 5,4 steht: Und Esther sprach: Wenn es dem König gut dünkt, so möge der König und Haman heute zu dem Mahle kommen, das ich ihm bereitet habe.
  3. In Ether 5,13 steht: Aber dieses alles gilt mir nichts, solange ich Mordokai, den Juden, im Tore des Königs sitzen sehe.
  4. In Esther 7,7 steht: Und der König stand in seinem Grimm auf von dem Weingelage und ging in den Garten des Palastes. Haman aber blieb zurück, um bei der Königin Ester für sein Leben zu bitten; denn er sah, dass das Unglück gegen ihn beschlossen war von seiten des Königs.
  5. In Esther 7,5 steht: Da sprach der König Ahasveros und sagte zu der Königin Esther: Wer ist der, und wo ist der, welchen sein Herz erfüllt hat, also zu tun?


Nun die Abschnitte aus den fünf zuvor genannten Versen in Hebräisch. :
 

Esther 1,20:    היא וכל הנשים יתנו

Esther 5,4:   יבוא המלך והמן היום

Esther 5,13:           זה איננו שוה לי             

Esther 7,5:        הוא זה ואי זה הוא     

Esther 7,7:     כי כלתה אליו הרעה
               


 
 


 
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