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Der mysteriöse Brief

Skripts > Roger Liebi
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Der mysteriöse Brief

oder
GOTTES KREATIVES SCHREIBEN

  

Und achtet die Langmut unseres Herrn für Errettung,  
so wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der  
ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat.  
     2.Petrus 3, 15


Gottes Redeweise vs Menschliche Gelehrsamkeit

Warum wählen wir heute den obigen Vers aus? Er soll die Vorgehensweise Gottes aufzeigen, mit der er uns die Details erklärt, anders als die Gelehrten, die oft genug menschlichen Vernunftschlüssen folgen. Sie hören sich stimmig an, führen jedoch das ein oder andere Mal in eine Sackgasse oder gänzlich in die falsche Richtung. Wenn wir ihre Vernunftschlüsse torpedieren, bleibt dennoch ihre Integrität unangetastet.  

Jakobus, ein Halbbruder des Herrn, er war der angesehenste Bruder in Jerusalem, ein Jude par excellence, gibt offen und freimütig zu: „Wir alle irren oft.“ Warum konnte er das so frank und frei sagen? Lange Zeit glaubte auch er nicht an Jesus, das ist Fakt. Hinzu kam vielleicht, dass er als als frommer Jude die Schriften des Tanakh (AT) durch die Brille der Rabbinertums interpretierte. Das änderte sich, als der Herr nach seiner Auferstehung sich auch ihm offenbarte. Jakobus Beziehung zu Jesus bekam eine neue und einzigartige Qualität, wie sie nur einem Juden zuteilwerden kann. Auch sein Verständnis über die Schrift lenkte der Heilige Geist auf wundersame Weise, der ihn, wie in Apostelgeschichte 15 berichtet, auf die richtige Spur alttestamentlicher Prophetie führte.

Übrigens, es sind nicht die eigenen Fähig- und Fertigkeiten, die uns in die Lage versetzen, die richtigen Spuren zu erkennen und aufzuzeigen, ein Geschenk ist es von unserem Herrn an uns. Im täglichen Bibelstudium ist er es, der unsere Herzen und Gedanken lenkt. Eine wichtige Grundlage legte er, als wir die unsichtbare Struktur der Bibel entdecken durften, dadurch gelingt es, auch schwierige Schriftstellen systematisch zu untersuchen und zu verstehen und hoffentlich verständlich zu erklären. Weitere Hilfsmittel sind die übersetzten Bedeutungen von Namen der Landschaften und Städte, von Personen und anderen Dingen.

Auch mit diesem Skript möchte wir den genialen Künstler und Schriftsteller, unseren Herrn Jesus Christus, ehren. Und aus Liebe zu den Geschwistern möchte wir unsere Schätze mit ihnen teilen, auf dass auch sie ins Staunen geraten über unseren Gott und Vater und unseren Herrn Jesus Christus.


Der mysteriöse Brief

Nun aber zu 2.Petrus 3,15. Nachdem wir entdeckten, von welchem Paulusbrief Jakobus redet, recherchierten wir im Internet. Wir wollten wissen, was die Gelehrten über den Vers denken und was sie dazu geschrieben haben. Wir hofften, dass jemand zur gleichen Lösung gekommen ist. Schon an dieser Stelle müssen wir dem Leser mitteilen, dass keiner der Kandidaten das Klassenziel erreicht hat, mit Ausnahme von Roger Liebi. Er ist zur einer Lösung gekommen, die der Art plausibel erscheint, dass es sehr viel besserer Argumente bedarf, um seine zu toppen. Eines ist klar, es kann nur eine Lösung geben.   
  
Wir kommen zu den Zitaten der Gelehrten bzw. der Mitschrift des Vortrags von Roger Liebi, zuerst aus dem Original und dann, wenn notwendig, in deutscher Übersetzung. Am Ende jedes Zitats setzen wir einen Link zur Quelle.  


Henri Rossier
Ici l’apôtre exprime la même communion de pensées sur ce sujet avec le «bien-aimé frère Paul». Ce dernier avait écrit aux Hébreux, à ces mêmes croyants, selon la sagesse qui lui était donnée et ses écrits en général contenaient des choses difficiles à comprendre, tordues par les ignorants et les mal affermis, à leur propre destruction, comme ils le faisaient avec les autres Ecritures.
 

Hier drückt der Apostel dieselbe Gedankengemeinschaft über dieses Thema mit dem "geliebten Bruder Paulus" aus. Dieser hatte an die Hebräer, an dieselben Gläubigen, gemäß der ihm gegebenen Weisheit geschrieben, und seine Schriften im Allgemeinen enthielten schwer verständliche Dinge, die von den Unwissenden und Ungefestigten zu ihrer eigenen Vernichtung verdreht wurden, wie sie es auch mit den anderen Schriften taten.




Leslie M. Grant
V.15 adds that we should take into account the fact that the longsuffering of our Lord is not a matter for growing weary, or of discouragement but it is salvation. Since God has an eternal, vital, perfect salvation in mind, the intervening time should be that of vibrant joy and anticipation. This of course touches the dispensational teachings of Paul's writings, and Peter refers to this, and the wisdom given to Paul from God. V.15 likely refers directly to the book of Hebrews.
 

V. 15 fügt hinzu, dass wir die Tatsache berücksichtigen sollten, dass die Langmut unseres Herrn kein Grund ist, müde zu werden oder sich entmutigen zu lassen, sondern dass sie eine Erlösung ist. Da Gott ein ewiges, lebendiges, vollkommenes Heil im Sinn hat, sollte die dazwischen liegende Zeit eine Zeit der lebendigen Freude und Vorfreude sein. Dies berührt natürlich die Dispensationslehren der Schriften des Paulus, und Petrus bezieht sich darauf und auf die Weisheit, die Paulus von Gott gegeben wurde. V. 15 bezieht sich wahrscheinlich direkt auf das Buch der Hebräer.

V.16 adds that in all of Paul's epistle the same line of truth is followed, that is, that God's counsels are calm, deliberate, all things ordered by Divine wisdom, all to take place as He has purposed, while He Himself shows marvelous longsuffering with men. If some of these things are hard to be understood, Peter does not for that reason dismiss them, nor does he excuse, those who are ignorant and unstable for the way in which they wrest these and other Scriptures, that is, twisting their meaning to suit them-selves. Such men are tragically inviting their own destruction. Observe that Peter fully approves Paul's epistles as Scripture.

V. 16 fügt hinzu, dass im ganzen Paulusbrief dieselbe Linie der Wahrheit verfolgt wird, nämlich dass Gottes Ratschlüsse ruhig und überlegt sind, dass alle Dinge durch göttliche Weisheit geordnet sind, dass alles so geschieht, wie er es beabsichtigt hat, während er selbst wunderbare Langmut mit den Menschen zeigt. Wenn einige dieser Dinge schwer zu verstehen sind, verwirft Petrus sie deshalb nicht, noch entschuldigt er die Unwissenden und Unbeständigen dafür, dass sie diese und andere Schriften verdrehen, das heißt, dass sie ihren Sinn so verdrehen, dass er ihnen passt. Solche Menschen laden auf tragische Weise ihr eigenes Verderben ein. Man beachte, dass Petrus die Paulusbriefe voll und ganz als Heilige Schrift anerkennt.




Frank Binford Hole
As Peter opened his first epistle (1 Peter 1: 12) it appears as if he referred to Paul's labours amongst these dispersed Jews. Now at the close of the second Epistle he specifically names him and not only "all his epistles" in a general way but also some special writing or epistle which he had addressed to them, according to the wisdom given him from on high. So evidently Paul wrote to the Hebrews. It may of course have been a writing not intended for preservation as part of the Scriptures, and hence not extant today. It is much more likely to be that wonderful Epistle to the Hebrews that we possess for our soul's rejoicing. In that Epistle he does indeed "speak of these things." See particularly Hebrews 12: 25-29. He speaks of them in his other epistles too.

Als Petrus seinen ersten Brief eröffnete (1 Petr 1,12), schien es, als ob er sich auf die Arbeit des Paulus unter diesen zerstreuten Juden bezog. Jetzt, am Ende des zweiten Briefes, nennt er ihn ausdrücklich und nicht nur allgemein "alle seine Briefe", sondern auch eine besondere Schrift oder einen Brief, den er nach der ihm von oben gegebenen Weisheit an sie gerichtet hatte. Offensichtlich hat Paulus also an die Hebräer geschrieben. Es kann sich natürlich um eine Schrift handeln, die nicht für die Bewahrung als Teil der Heiligen Schrift bestimmt war und daher heute nicht mehr existiert. Viel wahrscheinlicher ist es, dass es sich um den wunderbaren Hebräerbrief handelt, den wir zur Freude unserer Seele besitzen. In diesem Brief spricht er tatsächlich "von diesen Dingen". Siehe insbesondere Hebräer 12, 25-29. Er spricht auch in seinen anderen Briefen davon.



Reinhold Müller-Kersting
Paulus schrieb «nach der ihm gegebenen Weisheit» einen Brief an die Israeliten in der Zerstreuung. Darin haben wir wohl einen Beweis, dass der Apostel Paulus den Hebräerbrief geschrieben hat. Also nicht Menschenweisheit, nicht eigener Verstand hat Paulus geleitet, nein, seine Weisheit war ein Gnadengeschenk, von oben her, vom Himmel ihm gegeben. Für die im Judentum groß gewordenen Christen war die himmlische Stellung der Gläubigen und die völlige Beseitigung des jüdischen Kultus schwer zu verstehen. Ihr traditionsgebundenes Verharren im Althergebrachten machte sie in Bezug auf das Evangelium unwissend und in der Wahrheit unbefestigt. Sich vom Worte Gottes nicht belehren und strafen zu lassen bedingt das eigene Verderben. Für alle, die das Evangelium zurückweisen, bietet die Heilige Schrift an keiner einzigen Stelle irgendwelche Grundlage zu einer späteren Möglichkeit der Errettung. Das Vaterhaus, die ewige Herrlichkeit bleibt ihnen verschlossen, ihr Ende ist hoffnungsloses Verderben.  



Dr. Roger Liebi (Transkription)
Vers 15: und erachtet die Langmut unseres Herrn für Errettung, so wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat. Also Gott wartet und darum ist der Herr noch nicht gekommen. Warum wartet er? Weil er langmütig ist, er möchte das noch so viele zum Glauben kommen. Und davon hat Paulus geschrieben, Ihnen, diesen Hebräern und zwar im Hebräerbrief sagt er immer wieder: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht. Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht. Heute … wiederholt, wiederholt. Ist genau das Thema, die Langmut Gottes, die die Chance ist für die Hebräer, die sich zwar zum Messias bekannt haben, aber die waren nur erleuchtet und nicht wiedergeboren.




Wir fassen zusammen:

Henri Rossier schreibt: „Dieser (Paulus) hatte an die Hebräer, an dieselben Gläubigen, gemäß der ihm gegebenen Weisheit geschrieben“. Rossier liefert dem Leser keine Argumente für die Richtigkeit seiner Aussage, sondern geht von vorneherein davon aus, das dem so ist. Leslie M. Grant ist da etwas vorsichtiger, wenn er schreibt: „Bezieht sich wahrscheinlich direkt auf das Buch der Hebräer“, wissen tut er's nicht, aber er teilt immerhin dem Leser mit, dass er es nicht sicher weiß. Frank Binford Hole äußerst sich wie folgt: „Viel wahrscheinlicher ist es, dass es sich um den wunderbaren Hebräerbrief handelt“. F.B. Hole spekuliert mit schwärmerischen Zügen. Zuvor wägt er hin und her, ob es ein Brief, der nicht mehr.

Wir kommen zu Reiner Müller-Kersting, er ist Vollmundigste unserer Gelehrtenauswahl. Bei ihm liest man: „Paulus schrieb «nach der ihm gegebenen Weisheit» einen Brief an die Israeliten in der Zerstreuung. Darin haben wir wohl einen Beweis, dass der Apostel Paulus den Hebräerbrief geschrieben hat.“ F.B. Hole liefert zwei nicht belegte Aussagen in einem Satz und dann nennt er es auch noch einen Beweis und das soll der Leser schlucken?

Ob die Gelehrten früher oder später eine Begründung lieferten, ist uns unbekannt, daher müssen wir annehmen, dass ausnahmslos alle, auch Roger Liebi, sich haben ablenken lassen  durch die Formulierung im ersten Petrusbrief, Kapitel 1,1: „den Fremdlingen von der Zerstreuung“. Wir schlussfolgern, die Gelehrten haben dem Wort Zerstreuung – griechisch Diaspora – so viel Beachtung geschenkt, dass sie der Diaspora eine Zwangsjacke namens Fachterminus verpasst haben; die wird ihnen jetzt gleich ein wenig eng werden.

In unserem Skript „Krümel-Picker“ haben wie nachgewiesen, dass die beiden Briefe des Petrus nicht, wie Müller-Kersting "bewies", ein Rundschreiben an die „Israeliten in der Zerstreuung“ ist, oder, wie es Roger Liebi ausdrückt, „an die Hebräer“, sondern an die in der Zerstreuung lebenden Christen und die leben, wie alle Welt weiß, zerstreut über die ganze Erde. Das wollte der Heilige Geist sagen, als er die fünf Landschaften aufschreiben ließ und dann auch noch in einer Reihenfolge, die uns das Bild des Erdkreises geradezu vor Augen malte. Wir legen Puzzleteile zusammen:

  1. Meer;
  2. Land des Galli / Gallus;
  3. Land der guten Pferde;
  4. Orient: alle Länder des Ostens;
  5. gewaltsames Anstürmen, gewaltsame Hetze,

Nun steht das Meer bildlich für die Völker und schließt insbesondere die Inseln mit ein, wie z.B. Großbritannien, Australien, Japan, Madagaskar u.v.m. Das Land des Gallus dürfte für Europa stehen und das Land der guten Pferde für den amerikanischen Kontinent, insbesondere für die USA. Der Orient, wörtlich: Aufgang des Lichts (Sonne) deutet, von Israel aus gesehen, auf alle Landschaften östlich des Jordan, dazu gehören nicht nur der Irak und Iran, sondern auch Länder wie Indien und China. In all den vier Bereichen leben die „Christen in der Zerstreuung“.

Wie wir soeben aufgezeigt haben, beschreiben die ersten vier Namen in ihrer Summe den gesamten Erdkreis und der fünfte Name beschreibt das Geschehen in der Endzeit. Nun steht die Zahl 4 metaphorisch für die vier Ecken der Erde, dessen vier Winde von 4 Engeln festgehalten werden. Noch!. Schon heute können wir sehen, wie in Kürze die gewaltsame Hetze gegen die „Christen in der Zerstreuung“ aussehen wird. Dass die Gläubigen nach der Entrückung auch Christen genannt werden, wird durch die Verwendung des Begriffs "Christ" durch den Apostel Petrus angedeutet. Er, der Apostel der Beschneidung, bezeichnet die an Jesus Christus gläubig gewordenen Juden und Griechen als Christen. Damit wird auch angezeigt, dass der Heilige Geist immer noch auf der Erde ist und in den Gläubigen wohnt.

Das zuvor gezeichnete Bild des Erdkreises nötigt den Gelehrten ihre Zwangsjacke „Fachterminus“ ab, schadet ihnen aber nicht und außerdem, sie ist sowieso zu eng, denn: Vorsicht! Sie wird gleich noch enger. Wir empfehlen, sie alsbald abzulegen, inzwischen legen wir eine kurze Pause ein und singen fröhlich aus dem Lied: Herr, dein Wort ist allgewaltig, Strophe 1:


Herr dein Wort ist allgewaltig,
wunderbar und mannigfaltig,
sonst ist ja kein Licht vorhanden,
fremde Lehre mach zu Schanden,
deine Wahrheit, deine Gnade
leiten uns auf rechtem Pfade.
Echter Glaube, wahres Lieben
hat den Grund: Es steht geschrieben.  


 
Ausreichend pausiert oder noch 'ne Strophe? Gut, dann geht's befreit weiter und zwar von dort, wo wir stehen geblieben sind, bei den „Christen in der weltweiten Zerstreuung“. Wir begeben uns jetzt, unbedingt weitersagen, auf Schatzsuche, benötigen aber dazu den mysteriösen Brief, den Petrus so beiläufig erwähnte. Als eingefleischte Schatzsucher wissen unsere Leser, der entscheidende Hinweis liegt immer, na ja, fast immer, direkt vor der Nase, deshalb lesen wir die Nachricht noch einmal langsam und laut vor. 1.Petr.3,15:

Und achtet die Langmut unseres Herrn für Errettung,
so wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der
ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat.
   

Ich hab's! Ruft da einer und liest: „Oder verachtest du den Reichtum (Schatz) seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut, nicht wissend, dass die Güte Gottes dich zur Buße leitet? Wo steht das? Fragt ein anderer. Die Antwort folgt prompt aus den hinteren Reihen: Im Römerbrief! Und dann hört man eine weitere Stimme vorlesen:: Wenn aber Gott willens, seinen Zorn zu erzeigen und seine Macht kundzutun, mit vieler Langmut ertragen hat die Gefäße des Zornes, die zubereitet sind zum Verderben. Und auf dass er kundtäte, den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Begnadigung, die er zur Herrlichkeit zuvorbereitet hat? Und wo steht das? Auch im Römerbrief.  

Der versteckte Hinweis in 2.Petr.3,15 ist das Wort Langmut. Tausende von Jahren hat Gott Geduld gezeigt und er tut es noch immer, aber, gleichwie Petrus, spricht auch der Apostel Paulus in Römer 9 davon, dass das Gericht kommen wird. Irgendwann reißt auch der letzte Geduldsfaden und dann ergießt sich ein Zorn, den Welt noch nicht gesehen hat, über den Juden zuerst und auch den Griechen.

Wir alle spüren es, wie die Winde uns entgegen sind. Mit tiefer Erschütterung sehen wir es in den Vereinigten Staaten. Erstmals im Land der guten Pferde, haben die Raubtiere das Land an sich gerissen. Wurden nicht gerade in den USA die Juden auf eine feine Art durch die amerikanische Kultur der Offenheit und Toleranz gebändigt? Noch heute lässt sich das an den Zahlen ablesen, denn in keinem anderen Land der Erde sind so viele Juden zum Glauben an Jesus gekommen wie in Amerika. Warum? Weil sie Menschen begegnet sind, die vom Charakter her dem Philippus ähnlich sind. Doch schlagartig und völlig unvorbereitet erhob sich ein Sturm der Gewalt und Hetze gegen sie, wie wir es vor dem 7.Oktober 2023 für die USA undenkbar hielten.  

Lasst uns das Geschehen des 7. Oktober 2023 zur Warnung sein, denn, wie schon gesagt, kommt der Sturm der Hetze auch auf die Christen zu. Prophezeite nicht auch Paulus dies im Römerbrief? Schauen wir nach: „Denen aber, die streitsüchtig (hört, hört, die undressierten Pferde) und der Wahrheit ungehorsam sind, der 'Ungerechtigkeit aber gehorsam': Zorn und Grimm, Drangsal und Angst über jede Seele, die das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch des Griechen.“

Wie viele waren während der Corona-Krise der Ungerechtigkeit gehorsam? Unsere Frage ist kein Vorwurf, zum Nachdenken haben wir sie gestellt, besonders an jene, die bis zum heutigen Tag nicht wahrhaben wollen, dass der ganze Spuk nur auf Betrug beruht. Achtstellig ist die Zahl der Todesopfer derjenigen, die dem staatlichen Druck gehorchten und sich der „Therapie“ mehr oder weniger freiwillig unterzogen haben.  Ein neuen gewissen Virus namens X hat diesmal Herr Asbuk für die nächste Runde schon auf Temperatur gebracht.

Fazit:
Menschliche Schlussfolgerungen können der Art plausible Erklärungen liefern, dass ihnen lange Zeit nicht widersprochen werden kann, erst wenn bessere Lösungen präsentiert werden, kann das Alte veralten. An Dr. Roger Liebis Lösung lässt sich erkennen, dass man das richtige Schlüssewort "Langmut" in der Hand hat, thematisch sogar auf die entsprechenden Textstellen anwendet und dennoch zur falschen Lösung gekommen ist. Unser heute betrachteter Fall zeigt exemplarisch, dass wir nicht unseren eigenen Vernunftschlüssen folgen dürfen, sondern den Spuren Gottes nachgehen. Gottes Wort ist einzigartig gestrickt und deshalb sind auch die Lösungen besonders. Sie beruhen eben nicht auf menschliche Gedankengänge, sondern auf Gottes kreativem Schreiben:

Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken  
  und meine Wege sind nicht eure Wege.




Berlin, den 23. März 2024








  
© Copyright H. Randy Rohrer
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